23583 Euro pro Flamingo Wohnung – aber es stockt

Rund ein Dutzend rote Flamingos wohnen den Sommer über auf dem See am Fuße der Milchbar im Höhenpark Killesberg. Bisher leben Sie im Winter in einem schmucklosen Quartier auf den Betriebsgelände des Garten- und Friedhofsamt an der Maybachstraße. Nun soll alles schöner werden und man plante ein 283000 Euro teuren Neubau. Soweit der Plan, aber wenn Behörden planen kann so maches schiefgehen. Der von der Stadt Stuttgart angekündigt Eröffnungstermin im Oktober 2016 fiel aus und auch heute gibt es kaum mehr als einen Rohbau.

pixabay flamingos
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Die Schuld schieben die Bauherren auf Nachschubproblemen bei den Fenstern. Diese sollen satt im September jetzt erst im Februar kommen, so die planer. Ohne die Fenster seien aber weitere Arbeitsschritt blockiert und es geht nicht weiter. Des halb ist auf der Baustelle die Winterruhe eingetreten. Glücklicherweise kostet diese Verzögerung kein weiteres Geld. Im Rathaus geht man davon aus das der Bau zu Ostern übergeben werden kann. Vor dem nächsten Winter wird er eh nicht braucht.

 

Die Ausgaben sind kein Ausdruck von übertriebenen Tierschutz oder der Artenerhaltung. Es geht dabei um weniger rühmlichen echten geldwerte Vorteile für die Stadt. Durch weitere Bebauung des ehemaligen Messegeländes rücken die Stuttgarter Bewohnen näher. Da die Tiere vor allen in der Nacht nicht gerade leise sind müssen Sie weichen. Wegen diese Lärmbelästigung brauchen die Tiere einen neuen Platz und man brauchte den Neubau.


Auch Krach durch die Gärtner wurde beseitigt, und weiter Maßnahmen wurden erbracht. Das gesamte Maßnahmenpaket kostete 720000 Euro. Das der Träger des Bauprojekts 375000 davon bezahlt hat ist wohl eher Symbolisch da er sich das bei den Immobilienpreise wieder vergüten lässt.
In vielen Stadtteilen an Bahn und Straßenstrecken würde mich über so einen Geldsegen freuen.

Ob sich die Flamingos freuen nun näher an den Toiletten zu wohnen muss man such fragen. Jedoch werden Sie nun öfters besucht werden. Die Kritik von Tierschützen die Tiere statt dessen in die Wilhelma umzusiedeln und das Geld sinnvoller einzusetzen kam nicht auf.

Eines der auffälligsten Merkmale von Flamingos ist der hohe Grad, zu dem sie in Kolonien leben. Sie kommen in Süd-, Mittel- und Nordamerika sowie Europa, Afrika und Südwestasien vor. Der einzige Vertreter der Art, dessen natürliches Verbreitungsgebiet sich auch auf Europa erstreckt, ist der Rosaflamingo. Er kommt an der Atlantikküste Spaniens und Portugals sowie entlang des Küstenbereichs des Mittelmeers sowie auf einigen Mittelmeerinseln vor. Und nun auch bei uns, im Käfig in traurig kleinen Gruppen.



Kommentare :

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Paul
2017-01-18 20:44:21

Kann man die nicht irgendwo dazustellen und sich das Geld sparen. Oder wenigsten ne anständig große Herde



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